Mar 06 2010
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Best of National Geographic. Die Welt in atemberaubenden Bildern Auch mal außergwöhnlichere Bilder – Maggus – Hessen
Mal auch etwas andere Bilder als immer nur speiende Vulkane, schöne Wale im blauen Meer, sondern viele Menschen und Alltag. Für den, dem so was gefällt und für den Preis wirklich ok.
Sehr interessantes Buch – aber für ein “Best of” enttäuschen – –
Bei einem “Best of National Geographics” hat man so seine Vorstellungen: brilliante Bilder, atemberaubende Landschaften, Bilder die die Spannung der Situation wiedergeben, großartige Ereignisse, die Kunst des Fotografierens… Das gibt es in diesem Buch – auch, aber eher in der Minderheit. Viele Bilder fallen eher unter die Rubrik langweilig, verwackelter Schnappschuß oder einfach handwerklich schlecht gemacht. Viele Bilder geben Ihre Botschaft nur durch den erklärenden Text weiter – das Bild allein kann dies oftmals nicht. Das das Buch für einen Fotoband zudem eine schlechte Druckqualität aufweist schmälert das Vernügen zusätzlich. Kurzum meine Erwartungen wurden nicht erfüllt.
Der Titel ist Programm: “Die Welt in atemberaubenden Bildern” ist der Untertitel des Bildbandes “Best of National Geographic” und keinen Deut übertrieben. Aus dem 10,5 Millionen Aufnahmen umfassenden Archiv der „National Geographic Society” wurden die besten Bilder ausgewählt, die renommierte Fotografen in den vergangenen 115 Jahren für das Wissenschaftsmagazin geschossen haben. Eine ausführliche Besprechung dieses Buches lesen Sie unter der deutschen Domain Literaturtipp in der Rubrik Bildbände. Jedem der großen Erdteile ist ein Kapitel mit Fotografien gewidmet, die Ausschnitthaft das festhalten, was dem jeweiligen Fotografen wichtig erschien oder er in glücklichen Schnappschüssen auf ein Foto bannen konnte – eine lohnende Reise durch fremde Welten und vergangene Zeiten, die im letzten Abschnitt sogar bis ins Weltall führt. Dem jeweiligen Kapitel geht ein kurzes Essay voraus, mehr Text ist nicht nötig, denn die Fotos sprechen ihre eigene Sprache. Einige Fotos kennt man, es sind im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Bilder, andere versetzen einen durch ungewöhnliche Blickwinkel ins Staunen. Ein wunderschöner Bildband, in dem man immer wieder blättern kann, zum Verschenken ideal geeignet oder auch zum Selbstbehalten. Wirklich lohnenswert! : Beim Namen National Geographic geraten viele ins Schwärmen, halten sie doch vor allem die in den weltweit bekannten Magazinen veröffentlichten Fotografien für das Beste, was populärwissenschaftliche Medien ihrer anspruchsvollen Leserschaft bieten können. Was also darf man dann von einer Best of National Geographic-Ausgabe erwarten? Das Beste vom Besten? Da die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, sollte man mit solchen Superlativen vorsichtig sein. Aber eines ist sicher: Wer seine Augen verwöhnen will, der sollte sich diesen 500 Seiten umfassenden und auch inhaltlich opulenten Bildband unbedingt gönnen.
Denn aus den rund zehn Millionen Archivbildern, die sich in der über 100-jährigen Geschichte der National Geographic Society angesammelt haben, wurden 250 hervorragende Aufnahmen ausgewählt, die es alle wert wären, sich in entsprechender Vergrößerung in die eigene Wohnung zu hängen. Unterteilt in Kontinente und dann wiederum in Themenbereiche wie Tieraufnahmen, Traditionen oder Landschaften werden zahlreiche bewegende Dramen der vergangenen Jahrzehnte fotografisch dokumentiert: die Entdeckung der Titanic, die Öffnung von Wüstengräbern in Ägypten, die Bergung von Inka-Mumien in den Anden.
Es geht aber längst nicht nur um spektakuläre Entdeckungen und sensationelle Abenteuertrips. Nicht minder faszinierend sind die wunderbar eingefangenen Alltagsmomente. Zum Schwärmen schön sind etwa die Pariser Café-Szenen aus den 1930er-Jahren, ein mit einer Vogelattrappe getarnter pakistanischer Jäger oder die südafrikanischen Basuto-Frauen bei der Apfelernte. Die starren Augen einer Afghanin — längst zigfach wiederkehrendes Markenzeichen des Magazins — sind beinahe die Ausnahme für das Themenfeld “Trauer, Krieg und Verbrechen”, für deren fotografische Dokumentation National Geographic ebenfalls bekannt ist.
Alles in allem versucht der Bildband eben, die unterschiedlichsten Dimensionen anzuschneiden: Neben der regionalen Ausgeglichenheit fällt auch auf, dass aus den verschiedensten Jahrzehnten Bilder zum Tragen kommen. Und wie um einen Ganzheitsanspruch zu betonen, wird im letzten Kapitel in den Weltraum aufgestiegen, um die Erde auch aus einer höheren Warte ins rechte Bild zu rücken. –Christian Haas read more
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